Geschichte & Wappen

Geschichte

Perasdorf wird urkundlich erstmals um 1160/80 als "Perhardesdorf" erwähnt. Die Hofmark Perasdorf hatte von jeher zum Kloster Windberg gehört; es gab deswegen Streit mit den Degenbergern, die dass Besetzungsrecht hatten. Nach deren Aussterben 1602 war es an den Kurfürsten gelegen. Die Pfarrei zählte etwa 300 Seelen und wurde um 1660 dem Kloster Windberg zur Pastorierung überlassen. 1830 wurde die Gemeinde durch die Grenzbereinigung soweit vergrößert, dass sie rund 600 Seelen zählte. Perasdorf bekam 9 Ortschaften aus Windberg (Bach, Haigrub, Hofstetten, Kipfstuhl, Kitzholz, Unterrottensdorf, Unterschellnberg, Wieshof) und 6 aus Schwarzach (Kostenz, Leimbühl, Ried, Ober- u. Unterlindberg, Wessen, Wieden) und aus dem damals 4 Stunden entfernten Neuhausen das nur 5 Minuten entfernte Lengfeld.

Wappen

Beschreibung 

In Blau; rechts eine aus dem unteren Schildrand wachsende goldene Roggenähre, links die silberne Krümme eines Abtstabes.

 

Inhalt 

Durch die Roggenähre wird auf die vorwiegend landwirtschaftliche Struktur des Gemeindegebiets hingewiesen. Kirchlich war das Gemeindegebiet seit dem 17. Jahrh. mit dem Kloster Windberg verbunden, was durch den Abtstab symbolisiert werden soll. An die Landes- und Grundherrschaft der Herzöge und Kurfürsten von Bayern wird durch die Farbgebung Silber und Blau erinnert.

 

Fahne 

Die Fahne zeigt drei Streifen in der Farbenfolge Weiß - Blau -  Gelb. Der Fahne soll das Gemeindewappen aufgelegt werden.